Kunst & Kultur Katja Kruse

Lieber Kunst & Kultur Gast,

bitte schenken Sie den nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihre Aufmerksamkeit. Sie regeln das Rechtsverhältnis zwischen Ihnen und der Kunst & Kultur Katja Kruse – im folgenden KKKruse genannt – bezüglich von uns vermittelter Leistungen und werden, soweit rechtswirksam einbezogen, Bestandteil unseres Geschäftsbesorgungsvertrages.

1.         Stellung der KKKruse

KKKruse vermittelt Verträge zwischen Gast und den Erbringern der Leistung – nachfolgend Leistungsträger genannt. Der Vertrag über die Leistungserbringung kommt ausschließlich zwischen dem Leistungsträger und dem Gast zustande.

KKKruse haftet daher nicht für Leistungen, Personen-, Sach- oder Vermögensschäden im Zusammenhang mit der Leistung. Eine etwaige Haftung von KKKruse als Vermittler bleibt davon unberührt.

2.         Rechtsgrundlagen

Soweit in zwingenden internationalen oder europarechtlichen Vorschriften bezüglich dieses Vertragsverhältnisses nichts anderes bestimmt ist, finden auf das gesamte Vertrags- und Rechtsverhältnis zwischen KKKruse und dem Gast in erster Linie die getroffenen Vereinbarungen, ergänzend diese AGB’s, hilfsweise die gesetzlichen Vorschriften über die entgeltliche Geschäftsbesorgung und den Werkvertrag gem. §§ 675, 631 ff. BGB Anwendung.

Die AGB’s gelten auch für Vertragserweiterungen und alle künftigen Vermittlungswünsche des Gastes, und zwar auch, wenn sie nicht neu vereinbart, mitgeteilt oder ausdrücklich in Bezug genommen werden.

Auf das gesamte Vertrags- und Rechtsverhältnis zwischen dem Gast und KKKruse findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Für die Auslegung und Anwendung der Verträge und dieser AGB’s sowie ergänzender schriftlicher Vereinbarungen ist ausschließlich die jeweilige deutsche Fassung maßgeblich. Deshalb bleiben Übersetzungen ohne rechtliche Verbindlichkeit.

3.         Pflichten und Haftung der KKKruse

KKKruse hat die Vermittlungstätigkeit mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns vorzunehmen.

KKKruse hat zum Ziel, die Verträge zwischen Gast und Leistungsträger zu ermöglichen, haftet jedoch nicht für deren Zustandekommen. Die Haftung von KKKruse ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit und der Höhe nach auf max. den dreifachen Preis der vermittelten Leistung beschränkt, soweit es sich nicht um Personenschäden handelt.

Soweit es die Vermittlung von Leistungen betrifft, sind Ansprüche gegenüber KKKruse unverzüglich anzuzeigen.

KKKruse haftet nicht für die vertraglichen oder gesetzlichen Verpflichtungen der vermittelten Leistungsträger.

4.         Vertragsschluss

Der Vertragsschluss zwischen dem Gast und KKKruse kann mündlich, schriftlich, per Fax, E-Mail oder über Internet zustande kommen. Bei mündlichem Zustandekommen erfolgt die Anerkenntnis dieser AGB’s

-          durch Kenntnisnahme des Aushangs bzw.

-          nach ausdrücklichem Verzicht auf vorherige Kenntnisnahme.

Im Falle eines elektronischen Antrags bestätigt KKKruse dem Gast unverzüglich auf elektronischem Wege dessen Eingang, woraus sich noch kein Anspruch auf das Zustandekommen des Vertrages mit dem Leistungsträger begründet.

KKKruse ist berechtigt, im Namen und auf Rechnung des Leistungsträgers rechtsgeschäftliche Erklärungen mit Wirkung für und gegen Leistungsträger abzugeben. Die entsprechende Vertretungsvollmacht wird vom Gast ausdrücklich anerkannt.

Der Vertrag zwischen Gast und Leistungsträger über die jeweilige Leistung gilt als geschlossen, wenn der Gast

-          die gewünschten Tickets

-          Voucher

-          eine mündliche oder schriftliche Buchungsbestätigung des Leistungsträgers,
i. d. R. übermittelt durch KKKruse, erhalten hat.

Weichen bestätigte Termine oder Inhalte vom Antrag des Gastes ab, so liegt ein neues Angebot des Leistungsträgers mit einer Bindungsfrist von längstens 10 Tagen vor. Solche Verträge kommen auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, indem der Gast KKKruse innerhalb der Bindungsfrist über die Annahme informiert.

Gleiche Verfahrensweise gilt, wenn KKKruse auf Anfrage einem Gast ein Angebot eines Leistungsträgers unterbreitet.

Wird die Geschäftsbesorgung von Gruppenbeauftraggebern oder rechtsgeschäftlichen Vertretern in Anspruch genommen, so trifft diese sämtliche Verpflichtungen bezüglich der Leistungen für alle späteren Teilnehmer.

5.         Preise und Zahlung

Wenn nicht anders vereinbart, zahlen Sie

-          den vom Leistungsträger geforderten Preis

-          zzgl. 5,00 € Gebühr pro Person

bar an KKKruse gegen Übergabe von Tickets, Voucher oder Buchungsbestätigungen der Leistungsträger.

Vereinbarte Zusendung von Tickets erfolgt nach fristgemäßem Eingang der Vorauskasse bei KKKruse. In diesen Fällen werden zusätzlich Versandkosten geltend gemacht.

6.         Stornierung/Nichtinanspruchnahme von Leistungen

Der Gast kann nach Vertragsschluss den Vertrag mit dem Leistungsträger ohne Angabe von Gründen kündigen. Die Kündigung bedarf keiner bestimmten Form. Eine schriftliche Kündigung wird jedoch dringend empfohlen. KKKruse nimmt die Kündigung entgegen und leitet sie an den jeweiligen Leistungsträger weiter.

Dem Leistungsträger steht im Falle der Kündigung des Gastet eine Entschädigungsvergütung zu. Die Höhe ist bestimmt nach den Vertragsklauseln des jeweiligen Leistungsträgers.

Können Eintrittskarten nicht anderweitig vermittelt werden, so bleibt der Ticketpreis fällig bzw. kann nicht erstattet werden.

Die vom Gast zu zahlende Gebühr pro Person steht KKKruse wegen vollständig erbrachter Geschäftsbesorgung auch im Falle einer Kündigung oder Nichtinanspruchnahme vom Leistungsvertrag ohne Abzug zu.

7.         Reklamation gegenüber Leistungsträgern

Ansprüche des Gastes bezüglich der Verträge mit Leistungsträgern sind unverzüglich und ausschließlich an den jeweiligen Leistungsträgern und nach deren Vertragsbedingungen zu richten.

8.         Verjährung

Ansprüche des Gastes gegenüber KKKruse – gleich aus welchem Rechtsgrund – jedoch ausgenommen Ansprüche aus unerlaubter Handlung – verjähren nach einem Jahr, beginnend mit dem Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gast von den Umständen Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste.

9.         Gerichtsstand

Der Gast kann Klagen gegen KKKruse nur an deren allgemeinem Gerichtsstand erheben.

Für Klagen von KKKruse gegen den Gast ist der allgemeine Gerichtsstand des Gastes maßgeblich.

Ist der Gast Kaufmann oder eine juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechts oder hat der Gast keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland, so ist ausschließlicher Gerichtsstand für Klagen gegen den Gast der Wohn- bzw. Geschäftssitz von KKKruse.

10.      Salvatorische Klausel

Die etwaige Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit der übrigen Bestimmungen bzw. des Vertrages insgesamt zur Folge.

Hamburg, Dezember 2011